Selbstheilung

Verantwortung übernehmen – warum wir Täter, Opfer und Retter zugleich sind

Verantwortungsvoll sein, etwas das doch schon jeder von sich behauptet hat. Klar wir alle übernehmen mehr oder weniger Verantwortung. Jedoch gibt es dabei verschiedene Bereiche, in denen man Verantwortung übernimmt und in manchen eben nicht. Es ist einfach so, dass wir in manchen Bereichen in unserem Leben in der ständigen Opfer Rolle verweilen und wir bemerken es wahrscheinlich nicht einmal. Es kann ganz unbewusst sein.

„Dabei hat Verantwortung übernehmen rein Garnichts mit Kontrolle zutun…

Wir versuchen Menschen und Situationen zu kontrollieren und wenn uns das nicht gelingt schieben wir die Schuld auf dieses oder jenes. Dabei hat Verantwortung übernehmen rein Garnichts mit Kontrolle zu tun. Ich musste es mir auch schmerzlich eingestehen, dass ich in so manchen Bereichen meines Lebens immer wieder in Angst lebte, da ich bemerkte dass ich diese Situationen nicht kontrollieren kann. Ich fühlte mich wie ein Opfer meines Schicksals. Jedoch machte ich dadurch äußere Umstände für mein Leben verantwortlich und nahm mich somit aus der Verantwortung.

Wahrscheinlich versuchen wir das am einfachsten greifbare dafür verantwortlich zu machen, um nicht für unser eigenes Leid verantwortlich sein zu müssen. Denn es ist immer einfach die Verantwortung auf andere zu schieben. Wir können dieses Spiel sehr lange so weiterspielen aber es ist nur eine Frage der Zeit bis etwas im Außen passiert dass uns aus der Bahn wirft und wir werden denken, ‚warum muss nur immer mir das passieren, nie kann es mal gut laufen‘. Das sind Gedanken, die aus der Opfer Rolle heraus entstehen.

„wenn wir uns vor Augen führen, dass allein wir Opfer, Täter und Retter sind, haben wir plötzlich unser Leben selbst in der Hand…

Aber wenn wir uns vor Augen führen, dass allein wir Opfer, Täter und Retter sind, haben wir plötzlich unser Leben selbst in der Hand. Natürlich werde ich nie abstreiten, dass äußere Faktoren durchaus Probleme verursachen, aber es kommt immer darauf an was wir daraus machen. Wir könnten anfangen uns zu fragen, inwieweit wir zu diesem Zustand beitragen. Wenn wir unsere Perspektive ändern und uns nicht weiter als ein Opfer sehen, sondern auch als Täter, können wir erkennen, dass wir auch der einzige Retter in unserem Leben sein können. Denn eins sei gesagt, es gibt kein Problem im Leben, dass nicht gelöst werden kann.

Wenn wir uns mal zurückerinnern, gibt es Dinge über die du dich damals geärgert hast und die dich gestresst haben und es heute nicht mehr tun? Höchstwahrscheinlich, denn diese Probleme wurden von dir gelöst. Was ich sagen will egal wie oft man versucht von einem Problem weg zu laufen, es wird sich nie in Luft auflösen, denn dabei nimmst du immer eins mit und das bist du selbst. Also sollten wir anfangen Verantwortung zu übernehmen und selbst nach Lösungen zu suchen. Nur so können wir zum Kapitän unseres Lebens werden.

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